PDA Handys
Spätestens seit 1996 und der Einführung des Palm bzw. des Pilot spielen PDAs eine große Rolle in der Technik- und der Geschäftswelt und haben seitdem eine immer weiter führende Entwicklung angetreten. Ebenso hat das Mobiltelefon, oder Handy, seit der Einführung des ersten wahren Mobiltelefons im Jahr 1992 eine Entwicklung hinter sich, die diese Art von Gerät zu einem der meist benutzten Gegenstände unserer Zeit macht. Die Verbindung dieser beiden Geräte war und ist ein logischer Schritt um die jeweilige Nutzbarkeit zu erweitern bzw. um statt zwei Geräten lediglich eines mit kombinierten Möglichkeiten mitführen zu müssen. Aus dieser Idee geboren wurde das PDA-Handy.
Während PDAs hauptsächlich elektronische Organizer mit Terminkalender, Adressbuch, ToDo-Liste und ähnlichen Anwendungen sind, ist die Hauptaufgabe eines Handys das Telefonieren. Besonders bei Geschäftsleuten sind die Funktionen eines PDAs hoch geschätzt. Nicht nur, dass ein PDA automatisch an anstehende Termine erinnern kann, die einzelnen Daten können auch einfach mit anderen Computern synchronisiert werden. Ein Termin oder ein Kontakt der entweder auf dem Computer oder auf dem PDA gespeichert wird, erscheint also auch auf dem jeweils anderen Computer. Diese Fähigkeiten mit den Anwendungen eines Handys zu kombinieren erscheint nur logisch: schließlich ist für viele Geschäftsleute das Telefon, und damit heute das Handy, eines der wichtigsten Arbeitswerkzeuge. Wenn nun ein PDA-Handy an ein Telefongespräch mit einem Geschäftspartner erinnert kann der Nutzer diese Person über das Adressbuch gleich anrufen. Somit ist ein Heraussuchen des Kontaktes oder der Telefonnummer und ein separates Wählen auf dem Handy nicht mehr notwendig. Vereinfacht wird der Umgang mit dem Telefon und dem PDA durch die Verschmelzung zu PDA-Handys auch dadurch, dass beide Geräte nun immer an einem Platz sind, der Platzgewinn ist dabei natürlich ein zusätzlicher positiver Aspekt.
Die immer wieder erweiterten Möglichkeiten von Kleinstcomputern, was PDA-Handys faktisch sind, in Punkto Prozessorleistung, grafischer Darstellung und Netzgeschwindigkeiten ermöglichen mittlerweile nicht mehr nur den Gebrauch von E-Mail sondern auch von Internet und sogar von GPS-Navigation. Natürlich bieten sich auch dadurch immer mehr Kombinationsmöglichkeiten für PDA-Handys und die Versatilität und Nützlichkeit der Geräte steigt immer mehr.
PDA-Handys sind mittlerweile so erschwinglich, dass diese Geräte nicht nur bei Geschäftsleuten sondern praktisch in jeder Gesellschaftsschicht Einzug gehalten haben und immer mehr zu einem ‚normalen’ Gegenstand des täglichen Gebrauchs werden.
PDA-Handys werden mittlerweile immer häufiger für den Empfang und den Versand von E-Mails verwendet. Mittels spezieller (meist kostenloser) Software können die erhaltenen E-Mails mit dem Computer E-Mail Client (bsp. Microsoft Outlook) synchronisiert werden. Damit der Speicher des PDAs nicht aufgrund zuvieler E-Mails zuneige geht kann man alte Mails dann bequem am Computer über eine elektronische Archivierung sichern. Auf dem PDA-Handy reicht es in der Regel auch die aktuellen Mails der letzten Wochen zu verwalten.
Heutzutage werden für PDA-Handys immer mehr standardmäßig Touchscreens verbaut. Diese müssen nichteinmal unbedingt mit einem speziellen Stift bedient werden, sondern funktionieren mittlerweile selbst mit Fingerdruck hervorragend. Auch der Spritzwasserschutz ist bei Touchscreens in der Regel besser. Zwar sollte man es nicht herausfordern indem man das Handy unter Hansa Badarmaturen hält oder dieses zum Tauchen mitnimmt, bei Regen hingegen brauch man sich aber schonmal keine Sorgen mehr machen. Da Touchscreens aber nicht jedermanns Sache sind, werden natürlich auch PDA-Handys mit gewohntem Tastenfeld weiterhin im Handel erhältlich sein.
Das mobile Internet gewinnt für Smartphones und Handys immer mehr an Bedeutung. Nicht nur die Software wird immer mehr dahingehend entwickelt, sondern auch Telekommunikationsanbieter wie Primacall stimmen ihre Angebote auf mobile Internetnutzung ab. So kann heute bei fast jedem Anbieter ein Surfflatrate Paket aufgeschalten werden um bei der intensiven Internetnutzung keine zu hohen Kosten zu produzieren.